Die Kandidaten von SPD/Parteifreie in der Gemeinde Wörth (stehend, v. l.): Wahlleiterin Gertrud Eichinger, Martin Stimmer, Andrea Wurzer, Tobias Hupfer, Marianne Thanner, Marco Dembecki, Anna Altmann, Waltraud Raibold, Gregor Placht, Margit Scherer, Thomas Altmann und Judith Siegl sowie (sitzend, v. l.) Alexander Kressierer, Ulla Dieckmann, Wolfgang Behn und Melanie Kollmannsberger. © Vroni Vogel

Am 3. Dezember 2019 fand unsere Aufstellungsversammlung im Gastaus Eisenberger in Hörlkofen statt. Hier der Artikel des Erdinger Anzeigers:

Ulla Dieckmann ist die Spitzenkandidaten der Wörther SPD/Parteifreien für die Kommunalwahl 2020. Die Gruppierung unterstützt den ÜPWG-Bürgermeisterkandidaten Thomas Gneißl.

Hörlkofen – „Gesicht zeigen“ für das gut funktionierende Miteinander in der Gemeinde: Das will die Liste SPD/Parteifreie von Wörth-Hörlkofen. Die Kandidaten setzen sich für ein soziales, generationsübergreifendes Engagement, die Unterstützung der Geflüchteten, eine zukunftsfähige Bildungs-, Verkehrs- und Baulandpolitik sowie innovative Ideen zur Nachhaltigkeit und zum ökologischen Wirtschaften ein.

Dieckmanns Herzenswunsch: Wörth als Fairtrade-Gemeinde

In der gut besuchten Aufstellungsversammlung im Gasthaus Eisenberger bedankte sich die SPD-Spitzenkandidatin und Vize-Bürgermeisterin Ulla Dieckmann bei den Bewerberinnen und Bewerbern für die große Bereitschaft zu kandidieren, darunter auch viele junge Leute. Dieckmann hat einen Herzenswunsch, dass Wörth Fairtrade-Gemeinde wird.

Parteifreund Wolfgang Behn lobte Dieckmanns unermüdlichen Fleiß und ehrenamtlichen Einsatz in vielen Gremien. „Was sie leistet, ist unglaublich“, sagte Behn anerkennend: „Du hilfst vielen Leuten.“ Großer Applaus folgte. Die 57-jährige Sozialpädagogin ist verheiratet, Mutter von zwei erwachsenen Kindern, Kreisrätin und SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag. Für Dieckmann ist die Kommunalpolitik eine „Königsdisziplin“, die sehr viel Spaß mache.

Thomas Altmann (Platz 2): „Nachhaltigkeit liegt mir am Herzen“

Auf Platz 2 kandidiert Gemeinderat Thomas Altmann, der sich im kommunalen Arbeitskreis „Energie und Ressourcen“ engagiert. „Die Nachhaltigkeit liegt mir sehr am Herzen.“ Man könne hier viel bewegen. Der 50-jährige Diplom-Ingenieur für Fahrzeugtechnik ist verheiratet und Vater von fünf Kindern. Auf Platz 3 tritt Melanie Kollmannsberger (40) an, die sich für die Belange der Kinder einsetzt und beispielsweise die Unterschriftenaktion für die Spielplatzumgestaltung in Hörlkofen mitinitiierte.

Behn (63/Platz 4) gehört dem Gemeinderat seit 1990 an. Sein Schwerpunkt: Bahn und Zug. Auf Platz 5 wurde mit dem 49-jährigen Bauingenieur Alexander Kressierer ein Fachmann platziert, der beruflich viele Themen bearbeitet, die in der Gemeinde aktuell sind: Brücken- und Tunnelbau, Lärm- und Hochwasserschutz. Erklärtes Ziel sei es, die fünf Plätze im Gemeinderat zu halten, sagte Dieckmann.

Vier SPD-Mitglieder unter 16 Kandidaten

Bei einer vorbereiteten Listenreihung wählte die Versammlung einstimmig ein 16-köpfiges Kandidatenteam und drei Ersatzleute, darunter vier SPD-Mitglieder.

Ein großes Dankeschön richtete Dieckmann an Rudi Riepl, der sich zwölf Jahre im Gemeinderat eingebracht hat und nicht mehr antritt. Riepl habe schon früh alternative Energieprojekte angeregt und maßgeblich den AK „Energie und Ressourcen“ betreut. Ratskollege Martin Niedermaier unterstützt die Liste erneut auf Platz 15.

Hans Schreiner, gemeinsamer Landratskandidat der Freien Wähler, SPD und Grünen, sprach zur komplexen Verkehrsproblematik. Es gelte, ein „vernünftiges Netz“ von Bussen zu schaffen, um den Zweit- oder Drittwagen überflüssig zu machen. „Die Menschen müssen sich die Ortschaften wieder erkämpfen. Die Autos haben sie sich schon erkämpft.“

Bürgermeister Gneißl bestätigt gute Zusammenarbeit im Gemeinderat

Sich mit verschiedenen Positionen konstruktiv auseinanderzusetzen, war dem Landratskandidaten ein zentrales Anliegen. Es sei sehr wichtig für Entscheidungsprozesse, dass man „auch andere Meinungen als wertvoll ansieht“. Schreiner sprach von einem „neuen Miteinander im Kreistag“.

Wörths Bürgermeister Thomas Gneißl (ÜPWG) bestätigte in seinem Grußwort, dass man alle anstehenden Themen „im guten Schulterschluss mit allen Fraktionen“ angepackt habe und lobte den Zusammenhalt in der Gemeinde.

Die Kandidaten

Ulla Dieckmann (Hörlkofen), Thomas Altmann (Oberau), Melanie Kollmannsberger (Hörlkofen), Wolfgang Behn (Hofsingelding), Alexander Kressierer (Hörlkofen), Anna Altmann (Oberau), Tobias Hupfer (Breitötting), Marianne Thanner (Wörth), Martin Stimmer (Wörth), Waltraud Raibold (Teufstetten), Marco Dembecki (Hörlkofen), Günther Emmer (Hofsingelding), Andrea Wurzer (Niederwörth), Gregor Placht (Wifling), Martin Niedermaier (Stallering) und Judith Siegl (Hörlkofen). Ersatz: Margit Scherer (Hörlkofen), Andrea Stein-Worofka (Wörth), Friederike Erhardt (Hofsingelding).

Quelle: Artikel EA vom 7.12.2019

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